Logbuch

04.04.2013
09:27

Do, 04.04.2013

Aufgrund einiger lustiger Mails, die ich erhalten habe, muss ich eine Erklärung zu meinem Holzbein, welches auf einem der Bilder zu sehen ist, abgeben. Ein Piratenbein ist es definitiv nicht – da würde ja noch die Augenbinde fehlen. Auch bin ich nicht ein „Skywalker“, der von Obiwan schon die halbe Ausrüstung bekommen hat. Es ist schlicht und einfach ein orthopädischer Schuh, der meine angerissene Achillessehne während sechs Wochen wieder zur Heilung bringen soll. Nein, es war kein Schiffsunfall und es sind auch keine Altersgebrechen.

Das kam so: kurz vor der definitiven Abreise aus der Schweiz gab’s nochmals einen Abschiedsbesuch bei meiner Tochter. Und weil Nina, meine gut einjährige Enkeltochter so gerne Musik hört und dazu tanzt habe ich Ihr bei entsprechender Musik einen Indianertanz vorgeführt und zwar mit vollem Körpereinsatz – ausser Rauchzeichen war alles dabei. Nina hat das wahnsinnig lustig gefunden, meine Achillessehne dagegen gar nicht. Leider wollte auch nach einer Woche weder Schmerz noch Schwellung zurückgehen und ich musste mich in ärztliche Behandlung begeben. Ultraschall und Computertomographie mit Diagnose Achillessehne angerissen. Dazu zwei Möglichkeiten, operieren oder Fuss mindesten 6 Wochen ruhigstellen. Nur noch zwei Wochen und ich bin von dieser Fussfessel befreit. Die Sache hat aber doch was Gutes – ich bin bei einer sehr hübschen Physiotherapeutin in Behandlung!        

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24.03.2013
08:45

So, 24.03.2013

Schiffstaufe !

‚Anita‘ ist mit einer Flaggen-Gala geschmückt und bereit für den offiziellen Akt der Schiffstaufe. Pünktlich um 2 Uhr Nachmittags knallt der Champagnerkorken und meine Tochter Anita tauft ‚Anita’ mit strahlendem Gesicht. Ein spezieller Moment für alle die gekommen sind, dem Anlass einen würdigen Rahmen zu geben – ganz speziell natürlich für mich, der sichtlich Mühe hat, in seiner kurzen Ansprache seine Augen trocken zu halten. Zusätzliche Bilder finden sich in der Galerie „Impressionen“.

 

Nun ist ‚Anita‘ bereit für mich, meine Freunde, Bekannten und Verwandten sichere Unterkunft und komfortables Transportmittel für Fahrten und Abenteuer auf See zu werden. Die erste Gästefamilie aus Rothenbrunnen wird schon bald einmal hier von Palma aus zu einem Wochentörn starten. Wir – ‚Anita‘ und ich freuen uns darauf.    

Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich herzlich für all die vielen Mails, die ich auf die Schiffstaufe erhalten habe. Ich werde alle noch einzeln beantworten.   

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23.03.2013
21:07

Sa, 23.03.2013

Seit einem Monat waren Handwerker und Spezialisten daran, ‚Anita‘ für die grosse Fahrt mit sinnvollem Zubehör nach- und aufzurüsten. Morgen Sonntag ist es soweit: ‚Anita‘ strahlt in vollem Glanz und sie kann es kaum erwarten, endlich nach altem Seemannsbrauch getauft zu werden.

Dazu ist eigens Anita, meine Tochter, zusammen mit Ihrer Freundin Denise, nach Palma de Mallorca angereist um den wichtigen Akt zu vollziehen. Welche Ehre!

Noch ist es nicht ganz so weit, denn heute Samstag gibt’s eine Instruktionsfahrt mit Thomas, dem Spezialisten von der Firma ISTEC aus Hamburg für den PARASAILOR. Dies ist ein spezieller Spinnaker (Vorwindsegel), der einen viel grösseren Einsatzwinkel ermöglicht (Spinnaker und Gennaker zugleich), der aber trotzdem von kleinen Crews gehandhabt werden kann. 140 Quadratmeter Segelfläche und einem Flügel wie bei einem Paragleitschirm bringen den notwendigen Vor- und Auftrieb um die 11 Tonnen ‚Anita‘ auch bei Leichtwinden voranzutreiben. Eindrücklich sind die beiden Demonstrationsrunden in der Bucht von Palma verlaufen, wobei natürlich ideales Wetter und Wind zu dem herrlichen Erlebnis beigetragen haben. Das „Tüpfchen auf dem i“ bildete der Umstand, dass die BAVARIA-Crew anlässlich Ihrer Hausmesse in Palma mit einem 600 PS Motorboot unterwegs war und herrliche Aufnahmen meiner eigentlichen „Jungfernfahrt“ schiessen konnte. In diesem Begleit-Speedboot war sogar ein Fotograf der hiesigen Presse mit Spezialkamera und Teleobjektiv anwesend. Ich freue mich, die Bilder zu sehen und werde diese dann auch auf die Homepage stellen.

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18.02.2013
15:03

Mo, 18.02.2013

Endlich wieder W-Lan und ich kann wieder mit der Welt kommunizieren und meine Homepage nachführen. Schön, auch wieder per Skype mit Anita (ohne Anführungs- und Schlusszeichen) und Nina meinem Grosskind Telefon- und Videokontakt zu pflegen – es gibt viel zu erzählen und zu berichten.

Wochenbeginn - das Zubehör vom ShipShop in Duisburg ist angekommen und es geht nicht lange bis auf „Anita“ das blanke Chaos herrscht! Elektriker, Elektroniker, Schreiner und Monteure beginnen nun die lange Liste des Zubehöreinbaus abzuarbeiten. Ich selber bin nur knapp geduldet und habe für mein Nachtlager lediglich die Hälfte einer Achterkoje zur Verfügung. In zwei Wochen, wenn dann mal die „Hardware“ (Entsalzungsanlage, Klimaanlage, neuer Gasherd, Radar, Geräteträger mit Windgenerator und Solaranlage, elektrische Winschen, uws.) ihren Platz gefunden haben, wird es dann für mich etwas wohnlicher. Bis aber alles verkabelt, angeschlossen und funktionstüchtig gemacht worden ist, werden dann noch zwei weitere Wochen vergehen. Macht nicht’s ich habe Zeit und Lust…..

Wenn alles rund läuft, sollte „Anita“ zur Hausmesse von Bavaria Spain in vollem Glanz und komplett ausgerüstet die anwesenden Gäste und Besucher zum Staunen bringen.

Noch ein Wort zu den Menschen hier. Im Moment habe ich lediglich Kontakt zu den Fachleuten die am Boot arbeiten, zum Team von Bavaria Spain und einigen Mitarbeitern von Yachtshops. Ich bin mehr als nur erstaunt, wie freundlich, respektvoll und zuvorkommend die Menschen mit denen ich zu tun habe, hier in Palma sind -  eine sehr erfreuliche und für mich erstaunliche Erfahrung.    

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15.02.2013
14:41

Fr, 15.02.2013

Der heutige Tag ist für das „Riggen“ reserviert. Der 18,6 Meter hohe Mast muss absolut senkrecht stehen und mit den Wanten und Stagen gesichert werden, dass er auch unter Segel und starker Windbelastung seine Lage nicht verändert. Auch hier sind Spezialisten am Werk, die Ihr Handwerk verstehen. Bereits am späten Nachmittag sind Stagen und Wanten unter vorgeschriebener Spannung und der Mast steht stolz und fest und ragt wie angewurzelt in den Himmel.  

Boot im Wasser, Mast steht, aufgetankt – auf geht’s vom Festland nach Palma de Mallorca. Ein erfahrener Skipper von Bavaria begleitet mich und wird während der Überfahrt erste Checks und Einstellungen vornehmen. Die Überfahrt nimmt etwa 27 Stunden in Anspruch. Um den Motor einzufahren läuft dieser mit rund 2000 Touren mit. Ein kräftiger Nordwestwind (Tramontana) hilft uns anfänglich mit Böen bis 30 Knoten und schiebt „Anita“ mit ausgefahrenem Vorsegel mit 8 Knoten in Richtung Balearen. Später, bei abflauendem Wind sind wir froh, einen kräftigen Motor (Volvo Penta D2-40) in Betrieb zu haben, der uns nun mit Marschfahrt von gut 7 Knoten nach Mallorca bringt.

Ein schönes und stolzes Gefühl, die Insel Mallorca auf eigenem Kiel anzulaufen. Gegen Abend erreichen wir den Hafenplatz im Club de Mar in Palma, wo „Anita“ nun bis Ende März liegen wird.

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